Mannschaft

 

Stefanie Kay ist die Hafenschwester

Im Spätsommer 2015 fühlte ich mich so hamburgisch. Und da war sie meine Idee von einem Mitsing-Abend im schiefen Häuschen der Oberhafen Kantine. Gesagt – getan, am 2. November 2015 war der erste Man-singt-hamburgisch-Mitsing-Abend. Fridolin Fröhlich griff ordentlich in die Tasten seines Schifferklaviers und die Gäste sangen kräftig und vor allem vergnügt mit. Nach diesem tollen Auftakt war schnell ein weiterer Abend geplant und dieses Mal sangen meine Gäste hamburgisch mit  Rainer Scheppelmann an der Gitarre. Und dann wurde mir Tristan empfohlen und mit ihm kam Arne und zusammen sind sie Kabel-Jo. Das war ein Geschenk, denn Kabel-Jo war wie gemacht für mein Format und dann mussten wir aus dem gemütlichen, kleinen, schiefen Häuschen umziehen, das erste Mal zum Man-singt-hamburgisch im Advent im vergangenen Jahr, aber das war gar nicht schlimm, denn das hat uns ermutigt die Location zu wechseln, so dass wir im Wonnemonat Mai diesen Jahres das erste Mal mit ALBERS AHOI open-Air gegangen sind und vor der Oberhafenkantine gesungen haben. Im Juni werden wir mit beiden Gruppen auf der ALTONALE singen und trauen uns das erste Mal raus aus unserem Heimathafen – rauf auf die offene See.

 

Sebastian Libbert und das Team der Oberhafen Kantine

Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Auf dem Weg zur Arbeit holten sie sich ihren Kaffee und die Mettwurststulle, nährten sich mit Frikadellen und Kartoffelsalat für ihre kräftezehrende Arbeit. Die Oberhafen-Kantine war eine der letzten, die in Hamburg gebaut wurden, und es die einzige, die steht. Das Gebäude wurde 1925 vom Kantinenwirt Hermann Sparr erbaut und überstand der 2. Weltkrieg unbeschadet, aber Sturmfluten und Unterspülungen brachten das Gebäude im Laufe der Jahrzehnte in eine Schräglage. Im Jahr 2005 begann eine aufwendige Sanierung, mit dem Ziel alles wieder im ursprünglichen Zustand herzustellen. Nach neun Jahren Pause eröffnete im April 2006 die Oberhafen Kantine auch wieder ihre Küche, geleitet von Christa Mälzer, Mutter des TV-Kochs Tim Mälzer. Seit Februar 2011 lässt der Gastronom aus Leidenschaft Sebastian Libbert, der auch ehemals das Rialto an der Fleetinsel, die Weltbühne und das Canaletto betrieb, den Geist der Tradition von Kantine und Kaffeklappe wieder neu aufleben.

 

 

Arne Tingel Theophil und Tristan Kindel sind "Kabel-Jo"

 

Kabel-Jo ist der beste Beifang für maritime Veranstaltungen jeden Charakters. Voller Leidenschaft intoniert das Duo herzhafte Shantys, anrührende Hafenlieder und zuckersüße Schlager zum Lauschen und kräftigen Mitschallern. Hier werden Tradition und ungestüme Lebensfreude zu einem köstlichen Grog-Tail bereitet und Meeresrausch und Möwenschrei sind in jedem klang dabei. Tristan Kindel aus dem schönen Sachsenland hat in hamburg seine Liebe zur See, Seemannsliedern und Kreuzfahrten entdeckt. In einer besonders musikalischen Familie aufgewachsen, kennt er als Akkordeonbauer sein Instrument nun wirklich in- und auswendig und weiss als besonderes Schmankerl zudem Shanties auf sächsisch zu singen. Ein Genuß ist es auch ihn in der „hamborger schietgäng“ zu erleben. Arne Tingel Theophil ist geboren und aufgewachsen wo die Kieler Sprotten herkommen. Handgemachte Musik und Holzschiffe sind seit eh und je dabei. Eine gute Brise weite Welt genoß er in der Seemannsmission Duckdalben, bei Studientagen im kölschen Karneval und auf wilden Trampfahrten durch Europa. Sein mächtiges Stimmorgan begleitet mit Kontrabass oder Klampfe hat derweil schon so manches Herz angerührt.

 

Albers-Ahoi präsentiert Musik von Hans Albers und Meer ...

"Auf der Reeperbahn", "Oh Signorina", "Nimm mich mit Kapitän" - wer kennt sie nicht, die herrliche Musik von Hans Albers mit Texten voller Seemannsromantik. Albers Ahoi! ist eine Gruppe junger Matrosen, die ihr Publikum auf eine musikalische Reise zum Mitsingen, Schunkeln und Staunen einlädt. Auf träumerische Weise besingen und erzählen die waschechten Jungens von der Waterkant von der ewigen Sehnsucht nach Freiheit und Ferne. Witzige Einlagen und poetische Augenblicke über Liebe, Treue und Heimatverbundenheit umgarnen die Musik. Albers Ahoi! ist für viele Anlässe Ohrenschmaus und Augenweide zugleich. Ob auf dem Hafenfest, im Kursaal oder im Varieté-Theater. Je nach Größe des Ortes und des Geldbeutels gestaltet sich die maritime Kulisse und das artistische Geschehen. Die Besatzung wird je nach Schiff und Hafen aufgestockt und mit Künstlern aus der Kleinkunst und dem Varieté verfeinert.

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